| Das Schwimmen im Wandel der Zeit Obwohl der Mensch seit Urzeiten schwimmt, wurden ausgeprägte Stilarten erst in den letzten 100
Jahren unserer Geschichte erarbeitet. Das moderne Wettkampfschwimmen entwickelte sich um 1837 in den Hallenbädern Londons. Geschwommen wurde entweder Brust- oder Seitenschwimmen.
Im alten Rom war das Schwimmen besonders wichtig als Training für die Soldaten. Bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. wurden in Japan Schwimmwettkämpfe durchgeführt. Im Mittelalter jedoch geriet das Schwimmen außer Mode, weil es zu immer wiederkehrenden epidemischen Krankheiten kam, welche in Zusammenhang mit dem
Baden in Gewässern gebracht wurden.
Erst im 19. Jahrhundert hatte man dieses Vorurteil verworfen, und in unserem Jahrhundert ist Schwimmen eine wertvolle Methode der Heilgymnastik sowie eine der gesündesten Formen körperlicher Bewegung. Bei keiner anderen Bewegungsart werden so viele Muskelgruppen im Körper beansprucht. |